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Chronik zum Bau des Sportheims

Der Gedanke, am Sportplatz eine Unterkunft für die Aktiven zu errichten, damit sich diese dort umziehen und waschen können, war schon im Gründungsjahr vorhanden. Geplant  war schon damals ein stabiles Gebäude aus Mauerwerk. Wegen zu hoher Kosten ließ man diesen Plan allerdings wieder fallen, wie dann auch die Aufstellung einer Behelfsbaracke. Die Mannschaften mussten sich deshalb zunächst im Saal beim Kreuzwirt umziehen, Diese unbefriedigende Situation änderte sich erst durch den Verkauf der Gastwirtschaft durch den damaligen Besitzer Loy an die Brauerei Forsting. Der Sportverein konnte daraufhin einen Teil des Nebengebäudes langfristig mieten. Darin wurden im Wesentlichen in den Jahren 1971-1973 nach umfangreichen Sanierungs- und Ausbauarbeiten zwei Umkleidekabinen, eine Dusche und ein Schiedsrichterraum errichtet. Die endgültige Fertigstellung war im Jahre 1974. Als Helmut Maier 1985 das Amt des 1. Vorsitzenden antrat, war eines seiner wesentlichen Ziele, ein ,,Kleines Sportzentrum" mit einem Vereinsheim und zeitgerechten Umkleide- und Waschmöglichkeiten zu schaffen. Ein erster Erfolg zeigte sich zunächst schon im Laufe des ersten Amtsjahres, als durch die Gemeinde das östlich am Sportplatz gelegene Huber-Grundstück erworben werden konnte. Dies reichte zwar für die ebenfalls geplante Sportplatzerweiterung und –Sanierung und den Bau von Tennisplätzen, aber nicht für die Errichtung eines Vereinsheimes mit Parkplätzen.

Es dauerte über drei Jahre, bis im Betzlgrundstück, südlich des Sportplatzes, der noch notwendige Platz beschafft werden konnte. Nachdem man noch im Jahre 1988 die Räume im Nebengebäude beim Kreuzwirt wegen des zeitlich nicht abschätzbaren Verlaufs der Planungs- und Baumaßnahmen saniert hatte, ging es Schlag auf Schlag. Geplant wurden im Einzelnen folgende Baumaßnahmen:

  • Erweiterung und Sanierung des Trainingsfußballfeldes mit Errichtung einer neuen 80-Lux-Flutlichtanlage.
  • Abbruch der alten Zuschauertribüne.
  • Verlegung und Sanierung des Hauptspielfeldes mit Errichtung einer neuen Tribüne, einer Bandenwerbung und eines Prallzaunes.
  • Errichtung einer Garage mit Geräteraum, Errichtung von zwei Tennisplätzen.
  • Errichtung eines Vereinsheimes mit Parkplätzen und einer eigenen Zufahrt.
  • Die formale Beschlussfassung bezüglich der Finanzierung erfolgte durch die Vorstandschaft und durch die Mitglieder bei den Jahreshauptversammlungen am 18.Januar 1989 und 20. Februar 1992.

Einige Zahlen und Daten zum Bau des Vereinsheims:

  • 28. November 1990 Genehmigungsbeschluss des Bauausschusses der Gemeinde Pfaffing.
  • 14. Mai 1991 Baugenehmigungsbescheid des Landratsamtes Rosenheim.
  • 15.Oktober 1991 Bewilligungsbescheid des Bayerischen Landessportverbandes.
  • 2. Oktober 1992 Spatenstich durch Vorstand HelmutMaier im Beisein von Zweitem Bürgermeister August Seidinger, Bauleiter Franz Sanftl und Bauunternehmer Hans Tröstl sowie der Vorstandschaftsmitglieder.



Daten

Gebäudemaße: 16,5m * 9,5 m
Umbauter Raum: rund 1400 m³

Bauverlauf:
Februar 1992: Bauholzbeschaffung aus dem Schulwald.
Oktober 1992: Bodenaushub
Oktober 1992: Rohbaubeginn
5.Dezember 1992: Hebtag
12. Dez. 1992: Hebfeier
Frühjahr 1993: Rohbauabschluß



Kostenvoranschlag (ohne Grundstückskosten):
DM 400.000

Zuschüsse/Finanzierung:
Gemeinde: DM 140.000
Landessportverband: DM 80.000
Eigenleistung: DM 180.000

Wesentlich am Bau beteiligte Firmen:
Baumeisterarbeiten (Keller): Tröstl, Rechtmehring
Sanitär: Franz Staudinger, Albaching
Heizung: Klaus Ostermeier, Berg
Elektro (Grundinstallation): Simon Wieser, Frauenneuharting

ersten Ziegelsteine des Sportheims



Wesentliche Eigenleistungen des Sportvereins:

•    Bauplanung/Bauleitung
•    Bauholzbeschaffung
•    Aushubarbeiten
•    Gesamter Rohbau ab Kellerdecke
•    Aufstellen des Dachstuhls sowie Einschalung und Decken des Daches einschließlich Isolierung des gesamten
     Dachraumes
•    Keller-Innenisolierung
•    Sanitär-, Endinstallation einschließlich
•    Setzen der Duschkabinen
•    Bodenheizung/Isolierungsarbeiten
•    Arbeiten am Keller. - Setzen der gesamten Türen, Fenster und Fensterbretter
•    Innen- und Außenputzarbeiten
•    Estricharbeiten
•    Elektroarbeiten
•    Fliesen- und Plattenlegearbeiten
•    Schreinerarbeiten
•    Spenglerarbeiten
•    Setzen der Sickerschächte und des Heizöl-Erdtanks
•    Herstellen von rund 150 m Kanal;
•    Herstellen des Stromanschlusses;
•    Anlegen der Außenanlagen und der Parkplätze
•    Anfertigung der Einbauküche einschl. Eckbänke
•    Anfertigung und Einbau der Bänke für die gesamten Umkleidekabinen
•    Deckenschalung bürsten und imprägnieren einschließlich der Anbringung in den Aufenthaltsräumen.

Fertiges Sportheim...



 

 

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